Anwalt für SaaS-Anbieter
AGB-Sets die Konzern-Einkauf nicht rauskickt. AVV-Anlagen, die Schrems-II-fest sind. EU-AI-Act-Bewertung, Open-Source-Audit. Und Inkasso für B2B-Kunden, die in Net 90 leben.
Rechtsberatung für SaaS-Anbieter: Worauf es ankommt
SaaS-Anbieter verkaufen ein Dauerschuldverhältnis — und genau daran setzt das Recht an. Ihre AGB müssen der Inhaltskontrolle der §§ 305 ff. BGB standhalten (im B2B mit eigenen Einbeziehungs- und Klauselregeln), die Auftragsverarbeitung braucht eine Art-28-DSGVO-konforme AVV, und sobald US-Subprozessoren im Spiel sind, verlangt die Schrems-II-Rechtsprechung Standardvertragsklauseln (SCC) plus Transfer Impact Assessment.
Neu hinzugekommen ist der EU AI Act: Wer KI-Features ausliefert, muss sein Produkt klassifizieren (Limited-Risk mit Transparenzpflichten vs. High-Risk mit vollem Konformitätsregime). Wir bauen verhandlungsfeste SaaS-AGB-, DPA- und SLA-Sets, die auch der Procurement-Prüfung großer Konzerne standhalten, klassifizieren Ihre KI-Komponenten, auditieren den Open-Source-Stack und treiben Enterprise-Forderungen (Verzugszinsen nach § 288 BGB) im B2B-Inkasso ein.
Ab 1.499 €
SaaS-AGB-Standard
EU-AI-Act
Bewertung inkl.
DE + EN
auf Wunsch
B2B-Inkasso
spezialisiert
Typische Rechtsthemen in SaaS-Anbieter
Wenn eines davon Ihnen vertraut vorkommt — wir haben die passende Spezialisierung unten verlinkt.
- Wir verkaufen erstmals an einen DAX-Konzern — die Procurement-Anwälte zerlegen unsere AGB
- Kunden-Custom-Contract mit 47 änderungen unserer AGB — was duerfen wir akzeptieren?
- AVV von Kunde liegt vor, ist aber Schrems-II-luckenhaft (US-Subprocessor)
- Open-Source-Lizenzen in unserem Stack — AGPL-Risiko?
- KI-Feature integriert — sind wir EU-AI-Act-pflichtig (High-Risk / Limited-Risk)?
- Enterprise-Kunde zahlt seit 90 Tagen nicht — wann eskalieren?
- Geschäftsführer-Haftung bei wachsender Komplexität (Funding, Mitarbeiter, IP-Risiko)
Unsere Spezialisierungen für Ihre Branche
Klicken Sie das Thema an, das gerade akut ist — die jeweilige Seite hat Pricing, FAQ und Bestellprozess.
Häufigste Themen
IT-Recht & Software-Verträge
Komplettes SaaS-AGB-Set (ab 1.499 EUR), EU-AI-Act-Audit, Open-Source-Compliance, Cloud-Verträge.
DSGVO / Datenschutz
AVV-Anlagen mit Schrems-II-Compliance, Verarbeitungsverzeichnis, internationale Datentransfers.
Forderungsmanagement
B2B-Inkasso: Enterprise-Kunden in Net 60/90, internationale Forderungen, Mahnverfahren.
Weitere Themen
Vertragsrecht
Custom-Contracts, Reseller-/Partner-Vertraege, Beta-Test-Vereinbarungen mit Kunden.
Markenrecht
Produktname/Domain absichern, internationale Markenanmeldung (EUIPO, WIPO).
GF-Haftung
Persönliche Risiken des SaaS-Gründers/GF — D&O-Versicherung, ESOP-Themen, Krisen-Prävention.
GmbH-Recht / ESOP
Mitarbeiter-Beteiligung (VSOP-Programme), Investoren-Term-Sheets, Vesting-Strukturen.
Zahlungsdienstleister-Sperren
Stripe, PayPal oder Adyen friert das Merchant-Konto Ihrer Plattform ein und blockiert Auszahlungen an Sie und Ihre Kunden? Wir eskalieren und holen das Guthaben frei.
Aus unserer Praxis (anonymisiert)
B2B-SaaS vor dem ersten DAX-Konzern-Deal, dessen Procurement-Anwälte die Standard-AGB Satz für Satz zerlegten — der Abschluss drohte zu platzen.
Verhandlungsfestes AGB-/DPA-/SLA-Set aufgesetzt; Vertrag innerhalb von 3 Wochen unterschrieben statt monatelanger Markup-Schleifen.
KI-SaaS mit neuem Generierungs-Feature, unklar ob EU-AI-Act-pflichtig — die anstehende Series-A-Due-Diligence hätte das als Risiko markiert.
Risiko-Klassifizierung (Limited-Risk) + Transparenz-Texte für UI und AGB geliefert; Due-Diligence ohne Legal-Finding zum AI-Act.
Typische Pricing-Beispiele für SaaS-Anbieter
Festpreise statt Stundensätze. Rechnung mit USt., als Betriebsausgabe abzugsfähig.
SaaS-AGB-Standard (B2B, DACH-Markt)
ab 1.499 €
AGB + AVV-Anlage + SLA-Template, alles aus einem Guss
EU-AI-Act-Audit für KI-SaaS
ab 1.999 €
Risikoklassifizierung + Pflichten-Liste + UI/AGB-Transparenz-Texte
Enterprise-Kunde-Custom-Contract prüfen
ab 899 €
Markup-Prüfung der vom Procurement vorgelegten Vertragsfassung
Häufige Fragen aus SaaS-Anbieter
Reichen unsere generierten AGB für den ersten Enterprise-Kunden?+
Vermutlich nicht. Procurement-Anwälte gehen jeden Satz durch und kicken Vague Language, einseitige Klauseln, fehlende DPA-Anlagen, fehlende SLA-Definitionen. Wer einmal mit Konzern-Procurement verhandeln musste, weiss: ein professionelles AGB-Set spart 40-80 Stunden in jeder Custom-Contract-Verhandlung.
Was bedeutet Schrems II konkret für unsere AVV?+
Wenn Sie US-Sub-Processor nutzen (AWS in US-Region, Sentry, Postmark, etc.), MUESSEN Sie Standard Contractual Clauses (SCCs) + TIA (Transfer Impact Assessment) machen. Saubere AVVs deklarieren das, listen Sub-Processor und liefern die SCCs ungefragt.
Wir bauen ein KI-Feature — sind wir EU-AI-Act-pflichtig?+
Faustregel: Limited-Risk (Chatbot, Content-Generator) hat Transparenz-Pflichten ("Sie chatten mit einer KI"). High-Risk (HR-Screening, Kredit-Scoring, kritische Infrastruktur) hat volle Konformitäts-Pflichten inkl. Risiko-Management-System. Wir klassifizieren Ihr konkretes Feature.
Enterprise-Kunde zahlt seit 90 Tagen nicht — was hilft?+
Erste Eskalation: schriftliche Mahnung mit Verzugszinsen (8 % über Basiszinssatz für B2B). Zweite: Anwaltliche Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung. Dritte: Klage oder Insolvenzantrag-Androhung (wenn berechtigt). 90 Tage Net ist OK, 120 Tage haart Probleme — wir helfen rechtzeitig zu eskalieren ohne die Kundenbeziehung zu killen.
Sollten wir unseren Code-Stack OSS-auditieren lassen?+
Vor dem ersten Enterprise-Kunden oder dem ersten Investment-Round: ja. AGPL-/GPL-Komponenten können Buchhaltungswert eines Investment-Targets von 0 machen, wenn sie viral werden. Ein Audit kostet einmalig 1-2k EUR und kann Millionen retten.
Ratgeber für SaaS-Anbieter
Vertiefen Sie das Thema mit unseren Fachbeiträgen — verständlich erklärt von spezialisierten Anwälten.
Rechtsberatung für weitere Branchen
Sie suchen einen Anwalt für eine andere Branche? Wir betreuen Unternehmen branchenübergreifend — hier eine Auswahl unserer Branchen-Schwerpunkte.
Online-Shop / E-Commerce
Abmahnungen, AGB-Updates, DSGVO/Cookie-Pflichten, gesperrte PSP-Konten, Markenschutz für Ihre Brand. Wir kennen den E-Commerce-Alltag und denken nicht in Stundensätzen, sondern in Fallpaketen.
Werbe- und Marketing-Agenturen
Werkverträge, die nicht bei der ersten Streit-Mail bersten. IP-übertragungen die Sie behalten lassen, was Sie behalten wollen. Open-Source-Saubermache für Code-Lieferungen. Und Inkasso für den Kunden, der einfach nicht zahlt.
Handwerksbetriebe
Werkverträge nach BGB oder VOB/B, Mängelvorwurf-Abwehr, konsequente Forderungseintreibung gegenüber zahlungsunwilligen Kunden, Personal- und Subunternehmer-Themen. Pragmatisch und ohne Anwalts-Sprech.
Gastronomie und Hotellerie
Gewerbemiete und Pacht, Personal (Minijobs, Befristung, Trinkgeld-Themen), Löschung rechtswidriger Bewertungen, faire Lieferdienst-Verträge. Wir kennen die Branche und reden Klartext, nicht Juristen-Latein.
Heilberufliche Praxis (Arzt, Heilpraktiker, Therapie)
Personalthemen (MFA, Pflege, Reinigungskräfte), Praxis-Mietrecht, Datenschutz für Patientendaten, Löschung rechtswidriger Online-Bewertungen, Werbung im HWG-Rahmen. Berufsrechtliche Spezialfragen verweisen wir an unsere Spezialisten weiter.
Lieber direkt mit einem Wirtschaftsrechts-Anwalt sprechen?
Telefon-Erstberatung ab 99 €, Termin nach Absprache — in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Rechnung mit USt., als Betriebsausgabe abzugsfähig.
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Hinter Advofleet Firmenanwalt24 steht die Advofleet Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit einem bundesweiten Netzwerk spezialisierter Anwältinnen und Anwälte. Ihre Anfrage wird vom passenden Fachanwalt für Wirtschafts-, Vertrags- oder Wettbewerbsrecht bearbeitet.
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- Fokus B2B / KMU
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